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Elternbrief Nr. 11

(01/07)


 

 

 

Das Professoren-Duo Brügelmann/Brinkmann:

Wie wissenschaftlich ist ihre Wissenschaft?

 

Um sich wirkungsvoll in Szene zu setzen, bedienen sich Politiker immer wieder einer recht einfältigen Diskussionsstrategie: Sie treten aufgeregt Behauptungen entgegen, die es so nie gegeben haben kann. Diese Diskussionsstrategie scheint aber dennoch das Professoren-Duo Brügelmann/Brinkmann so beeindruckt zu haben, dass sie sich nun auch darin üben. So verkünden die beiden in der November-Ausgabe der Grundschulzeitschrift „Grundschule heute“ (2006): „Ein weiterer Forschungsmythos ist die These, die US-amerikanische Forschung beweise, dass Fibellehrgänge erfolgreicher seien als ein Unterricht nach dem Spracherfahrungsansatz.“ Indes, kein ernstzunehmender deutscher Fachwissenschaftler hat je eine solche Behauptung aufgestellt, denn die Faktenlage ist allgemein bekannt: In den Vereinigten Staaten gab und gibt es nicht die Methode wie die des in Deutschland weit verbreiteten Spracherfahrungsansatzes mit der Verwendung einer Anlauttabelle. Bis vor kurzem weit verbreitet war dort die 'whole language (approach)'-Methode, die für den Anfangsunterricht in Deutschland von Brügelmann um die Arbeit mit der Anlauttabelle erweitert wurde. 'whole language (approach)' ging davon aus, "that reading and writing were ideas that should be considered as wholes, learned by experience and exposure more than analysis and didactic instruction": Unterricht mit selbstbestimmtem Lernen also an Stelle von direktem Unterricht (didactic instruction) als dem bedeutendsten Merkmal. Wie hierzulande beim Spracherfahrungsansatz spielte  darüber hinaus dabei das Freie Schreiben eine zentrale Rolle. Die inzwischen in den USA landesweit einzige praktizierte Methode zum Erlernen des Lesens und Schreibens basiert auf dem sog. 'phonics training', die in der Tat wirksamkeitsentscheidende Gemeinsamkeiten mit dem didaktisierten Schriftspracherwerbsunterricht sowie mit einem Fibelunterricht aufweist. Der in besonderem Maße kennzeichnende Unterschied zu 'whole language (approach)' ist, dass der Unterricht nach 'phonics (training)' nach den Maßgaben der 'didactic instruction' geführt wird. Der Forschungslage entsprechend hätte schon in 2006 in dem Statement des Professoren-Duos Brügelmann/Brinkmann ehrlicherweise heißen müssen: Es ist kein Forschungsmythos, dass die US-amerikanische Forschung beweist, dass 'phonics (training)' erfolgreicher sei als ein Unterricht nach 'whole language (approach)' .“

Der renommierte und weltweit geschätzte US-amerikanische Schriftspracherwerbsforscher Prof. Robert E Slavin sagte 2005 in einem Interview: 

"I think the phonics is absolutely essential to success for all. I think that when we began in 1987, the world was absolutely on the other side. Whole language was the craze*. And it would have been a lot easier for us to have just gone along with that. But we reviewed the literature. We did not start off, by the way, as reading people; we started off as school organization people and motivation people. And our first work had been in math so it wasn’t as though we’ve always done reading from day one.

So we had to be convinced going into this about what was the best curriculum for reading. We did a review of the literature back then and the literature was crystal clear that phonics was more effective. Study after study found that children who struggled in reading had to be taught a phonetic, systematic strategy for unlocking the reading code.

There are children who learn fine either way, but that’s not our problem. We don’t know of any group of children that’s harmed by phonics. But there’s a large group of children, I think, who’s harmed by the lack of phonics. And so we wanted to use the most effective strategies and we took a great deal of heat for many, many years for having adopted that approach."

(*craze=Wahn/J.G.Jansen). (Interview mit Slavin, in: making schoolworks. 2005 /Stand 12.11.2011, http://www.pbs.org/makingschoolswork/sbs/sfa/slavin.html)

Für die landesweite Verbreitung dieser Methode, das „phonics training“, sorgte in 2001 der amerikanische Präsident George W. Bush. Schon vor seiner ersten Amtsperiode hatte er versprochen, der „Education President“ zu werden. So legte er im Rahmen eines zunächst vielversprechenden Bildungsprogramms mit dem Namen „No Child Left Behind“ auch das Sprachprogramm „Reading First“ auf, für das in den folgenden fünf Jahren jeweils eine Milliarde Dollar bereitgestellt wurde. Mit diesem Programm sollte allgemein die Lesefähigkeit der Schüler (students – in den USA werden alle Schüler als „students“ bezeichnet) verbessert werden. Außerdem sollten Schüler nur noch nach wissenschaftlich abgesicherten effektiven Unterrichtsmethoden unterrichtet werden, mit Hilfe von standardisierten Tests sollten alljährliche Leistungsüberprüfungen stattfinden.

Besonderheiten:

Alle Grundschulen wurden verpflichtet, nach derselben Methode, "phonics", zu arbeiten.

Schulen, die nicht nach "phonics" arbeiteten, hatten keine Chance, Zuschüsse aus dem Programm zu erhalten.

Es durfte nur nach vom Department of Education bestimmten vorgeschriebenen kommerziellen Programmen unterrichtet werden. Schulen, die gegen diese Bestimmungen verstießen, erhielten ebenfalls keine finanzielle Förderung.

Heute spricht man in den USA von einem Skandal, wenn es um „No Child Left Behind“ geht: Das Programm „Reading First“ hat ganz offenbar zuallerletzt etwas mit Wissenschaft und Gewissenhaftigkeit zu tun. In der „Washington Post“ vom 01.10.2006 schreibt Michael Grunwald: „Five years later, an accumulating mound of evidence from reports, interviews and program documents suggests that Reading First has had little to do with science or rigor. Instead, the billions have gone to what is effectively a pilot project for untested programs with friends in high places.” Der ganze Artikel von Michael Grunwald Billions for an Inside Game on Reading“ ist zu finden unter: 

>>> http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/09/29/AR2006092901333.html

In der Tat waren bis auf zwei phonics-Programme alle anderen interessengeleitet in "Studien" "gründlich" auf ihre Tauglichkeit untersucht worden: Ausgerechnet aber diese beiden Programme,   Success for All“ und „Direct Instruction“, waren vielfach tatsächlich wissenschaftlich untersuchte Programme mit höchsten Erfolgsquoten, durften aber dennoch bei „Reading First“ - unter Androhung von Strafen - nicht für den Anfangsunterricht verwandt werden. Erschwerend offenbar für das effektivste Programm  Success for All“ war, dass es nicht aus  kommerziellen Absichten gehandelt wurde, sondern von der gemeinnützigen Stiftung Success for All Foundation“ entwickelt und vertrieben wurde: Belohnungen für „friends in high places“ waren da sicherlich nicht zu erwarten. 

Ganz offen wird inzwischen von den vielkanaligen Connections zwischen Department of Education und Lehrmittelverlagen gesprochen, kein Geheimnis sind auch die hohen Provisionen, die gezahlt wurden: Hierzulande würde man vielleicht von Schmiergeldern sprechen. Dass auch Universitätsprofessoren auf dieser Party waren, wen wundert’s. In einschlägigen Berichten werden immer wieder die Universitäten von Oregon und Texas genannt. Ein Artikel der LOS ANGELES TIMES auf der Homepage des „Institute for Language and Education Policy“ gibt in epischer Breite Auskunft darüber, wie die Bush-Familie vom „No Child Left Behind“-Programm profitiert:  

>>> Bush Family Profits from 'No Child' Act

Geduldige Internet-Rechercheure mit Englisch-Kenntnissen könnten wochenlang ihre Nächte damit verbringen, mehr über die Machenschaften rund um das „No Child Left Behind“-Programm zu erfahren.

 

Aber was ist nun eigentlich „phonics“ oder das „phonics training“? 

Das Professoren-Duo Brügelmann/Brinkmann, die Protagonisten des Offenen Unterrichts und des Freien Schreibens mit Anlauttabelle schlechthin, definiert das US-amerikanische „phonics training“ in der November-Ausgabe 2006 der Grundschulzeitschrift „Grundschule heute“ ganz so, wie es beide wohl am liebsten hätten:

Mit ihrer Definition für das in den USA praktizierte "phonics training" liegen die Professorin und der Professor indes um Lichtjahre entfernt von dem, was „phonics training“ in den USA nun wirklich ist, diese Aussage weist geradezu Merkmale einer sich selbst zugefügten Rufschädigung auf. Niemals würden US-amerikanische Didaktiker auf die Idee kommen, die Kinder Wörter in ihre Laute zerlegen und über Buchstaben-Laut-Beziehungen wieder aufbauen zu lassen. Prof. Sarah-Jane Blakemore vom Institute of Cognitive Neuroscience am University College in London und Uta Frith, Professorin für Kognitionspsychologie und Direktorin dieses Instituts, berichteten in 2005 über neue Ergebnisse der Hirnforschung, die in einem europäischen Kooperationsprojekt (Eraldo Paulescu [Mailand], Jean-François Demonet [Toulouse] und Uta Frith [London] ) gewonnen wurden. In diesem Zusammenhang verglichen sie in 'Wie wir lernen/Was die Hirnforschung darüber weiß' (München 2005) das Schreibsystem des Italienischen (Phonem-Graphem-Korrespondenz nahezu 1:1) mit dem des Englischen (Phonem-Graphem-Korrespondenz 1:n):

"Man vergleiche zum Beispiel Englisch und Italienisch: Das Italienische hat eine ganz transparente und regelmäßige Orthografie - »what you see is what you say«. Reiht man die Laute Buchstabe für Buchstabe aneinander, kommt das ganze Wort mehr oder weniger so heraus, wie es sollte: Napoli, Milano, Tortellini. Im Englischen dagegen ist die Entsprechung zwischen Wörtern und Lauten alles andere als einfach, und es wäre unsinnig, sich auf das buchstabengetreue Aneinanderreihen von Lauten zu verlassen."

Das Freie Schreiben sowie die individuellen Konstruktionsversuche beim Schreiben - allerdings ohne Anlauttabelle - sind die konstituierenden Elemente des 'whole language (approach)'. Gewiss hat das „spelling“ einen gewissen Stellenwert beim US-amerikanischen „phonics traing“, aber das dabei praktizierte „Buchstabieren“, das Zerlegen eines Wortes in seine Bestandteile, hatte in Deutschland schon vor mehr als 120 Jahren seinen festen Platz bei der Arbeit mit einer Fibel, erweitert sogar um einen weiteren Arbeitsschritt. Hierzulande wurden schon vor mehr als einem Jahrhundert Wörter in ihre Laute zerlegt und über Buchstaben-Laut-Beziehungen wieder aufgebaut – in einem strukturierten lehrerzentrierten Unterricht, wie er heute in den USA im "phonetic-training" bei Übungen zum „spelling“ – mit vorwiegendem Unterricht an der Wandtafel – üblich ist. Erst die Reformer des ausgehenden 20. Jahrhunderts, solche wie z.B. Brügelmann und Brinkmann, halten es ihren unbewiesenen - und bereits widerlegten - Thesen zufolge für richtiger, Kinder beim Training dieser außerordentlich wichtigen Stategie allein zu lassen: Gute und schwache Lerner, Kinder, die aufgrund ihrer Voraussetzungen (z.B. Kinder mit Migrationshintergrund) nicht mithalten können,  konstruieren hierzulande seit der Verbreitung des freien Schreibens mit der Anlauttabelle individualisiert und eigeninitiiert vor sich hin – und beklagenswert oft wissen sie bis in die Sekundarstufe hinein noch immer nicht, wie sie sich strategisch günstig und effektiv an die Lösungen zur Richtigschreibung herantasten sollten. Die Ergebnisse dieses falschen Konzepts nehmen wir mit Entsetzen bei den eigenen Kindern wahr oder rezipieren sie voller Unverständnis über die Medien, wenn von den internationalen Studien wie PISA und IGLU berichtet wird.  Lehrmittelentwickler wie Sommer-Stumpenhorst ("Rechtschreibwerkstatt"), Urbanek ("Tinto") und Reichen ("Lesen durch Schreiben") haben solche Theorien gerne angenommen und entwickelten sie zum Credo für Eltern und Lehrerinnen: Für ihre Methoden bieten sich die Grundschulen von heute als krisenfester Absatzmarkt an.       

Jady Johnson, der Direktor des Reading Recovery Council of North America, bemerkt zum “phonics training”: 

Damit ist die recht eindimensional ausgerichtete Wirkungsabsicht angesprochen. Die bei „Reading First“ verwandten "phonics-training" - Programme sind zumeist in der Tat reine Drill-Programme – im deutschen Sinne des Wortes - für Wochen und Monate, die allesamt mit dem Problem kämpfen, dass die Kinder viele der vorkommenden Wörter inhaltlich nicht auszufüllen wissen. Diese Programme dienen einzig und allein dem Erlernen der Phonem-Graphem-Beziehung. Mit den vielen Gegnern der "phonics-training"- Programme hält es der oben schon erwähnte Jady Johnson dagegen aber für wichtig „to teach the meaning and context of word as well.“   

Bereits 2004 wurde klar: Eine - unter Mitwirkung der „National testing and policy experts“  Prof. Luis Huerta, Columbia University, und Prof. Robert Linn, University of Colorado, - von der Stanford University und der University of California erstellte Studie machte deutlich, dass das Projekt „No child left behind“, das ganz auf „phonics“ gesetzt hatte, gescheitert war.  In einem Bericht der U.S. Newswire - "Student Test Scores Faltering, Falling in Major States, New Government Data Reveal" – hieß es am 10/7/2004: “Yet many states have now released trend data, tracking children's progress in acquiring basic reading skills through last spring's exams. Since passage of Mr. Bush's signature education policy, student performance leveled-off or fell in 11 of the 15 states participating in the study, according to researchers at Stanford University and the University of California.” ….. "We could not detect any consistent gains in children's reading scores since passage of Washington's No Child Left Behind reforms," said Aimee Scribner, spokesperson for the university team.”

Die Programme zum  "phonics training" unterscheiden sich nur unwesentlich voneinander, Abweichungen gibt es in der Regel bei der medialen Zusatzausstattung.

 

Lehrerinstruktionen zum Unterricht mit dem in den USA weit verbreiteten ReadingKEY – Programm zum "phonics training":  

 

Nach 9 Wochen (in den folgenden Monaten, im folgenden Jahr) läuft der Unterricht noch immer genau so ab – Tag für Tag: 

 

 

>>> Weiterführende Seiten zum "phonics training" mit dem Programm ReadingKEY (1) unter

>>> www.readingkey.com/demo/Files/CD-4/readwall/class/CRW4-1b.doc

>>> Weiterführende Seiten zum "phonics training" mit dem Programm ReadingKEY (2) unter

>>> www.readingkey.com/demo/Files/CD-4/readwall/class/CRW4-1b.pdf

 

Schreiben und Lesen von Texten: Fehlanzeige, es geht um Drill. Und jetzt noch einmal der Satz von Brügelmann-Brinkmann zum „phonics training“ aus der November-Ausgabe 2006 der Grundschulzeitschrift „Grundschule heute“:

Weder funktioniert jedoch „phonics training“ so, wie es bei Brügelmann-Brinkmann beschrieben wird, noch gibt in den USA eine seriöse Forschung, die diese Spezies von Programmen loben würde. 

Ausnahme: Von all den in den USA kursierenden Programmen haben nur zwei Programme ihre Leistungsfähigkeit nachweisen können: 

Der auch in Europa hochgeschätzte Wissenschaftler Prof. Robert Slavin  von der Johns Hopkins University befand:  "The CSRQ report used rigorous standards. It found 31 studies of Success for All and 10 of Direct Instruction that met its standards. If the same standards had been applied to the basal textbooks favored by Reading First, not one would have had more than a single qualifying study.” Prof. Robert Slavin war es auch, der schon 1988 darauf hinwies (in: Educational Psychology: Theory into practice. Englewood Cliffs 1988),  dass Offener Unterricht zu Lasten des Lernfortschritts beim Lesen, Schreiben und Rechnen geht und dem Lernfortschritt gewisse Grenzen gesetzt sind. Inzwischen hat die neuere US-amerikanische Forschung die dortige Schulreformbewegung dahingehend beeinflussen können, dass ausschließlich Unterrichtsformen wie „direct instruction“ (Frontalunterricht) und „cooperative learning“ (Partnerar-beit/gruppenunterrichtliche Verfahren) mit dem Einsatz speziell ausgebildeter Tutoren praktiziert werden.

Das  erfolgreichste oben genannte phonics-training-Programm “Success for All” der gemeinnützigen Stiftung Success for All Foundation“ ist ein Programm, das mit einem intensiven und systematischen Lehrgang die Phonem-Graphem-Korrespondenzen mitsamt der Besonderheiten trainiert – in „direct instruction“ und „cooperative learning“

 

31 X Testsieger:

"Phonics training"  (Lehrerinstruktionen) mit dem in 31 wissenschaftlichen Studien getesteten Programm der "Success for All Foundation":

 

 

  

>>> Die ganze Übungsreihe zu 'oa' / Lesson 54

>>> Das Lehrerhandbuch: http://www.successforall.org.uk/downloads/Phonics_Intro.pdf

 

Diesem Lehrgang folgt der Unterricht nach Lektionen mit „textbooks“, wobei die Arbeit mit den „textbooks“ von einer unterschiedlichen Art/Anzahl von weiteren Unterrichtsmedien begleitet wird, jede Lektion fokussiert dabei einen bestimmten Buchstaben. Dieses Unterrichtswerk der Success for All Foundation“ lag - wie das Programm "phonics training" - nach 31 wissenschaftlich geführten Studien an 1. Stelle.  Insgesamt weisen die „textbooks“ des nun weiterführenden Sprachunterrichts viele Merkmale einer Fibel auf. In unseren Augen störend und beeinträchtigend wirken die engmaschigen und gängelnden Unterrichtsanweisungen für die Lehrer, denen jedoch, wie zu hören ist, die Unterrichtenden gerne folgen. Über das hierzulande praktizierte freie Schreiben mit der Anlauttabelle amüsieren sich übrigens US-amerikanische Lehrer, davon haben sie noch nie etwas gehört und bezweifeln beredt die Wirksamkeit dieses Konzepts.
       
 

>>> "Fibel"- Ansichten 1 / Die Anweisungen für den Lehrer

>>> "Fibel"- Ansichten 2 / Das 'textbook'

Lassen wir zum Schluss noch einmal die brügelmannschen/brinkmannschen Feststellungen Revue passieren:
Mit dem Vortrag von nachlässig recherchierten Fakten und irreführenden lockeren Behauptungen lässt sich die eigene interessengeleitete Theologie jedoch nur schwerlich auf Dauer konservieren. Neue Mythen gegen die alten zu setzen ist der Stil von Esoterikern. Wissenschaft ist das schon gar nicht:  Vielleicht aber geht es  auch gar nicht mehr darum.
 

J. Günter Jansen

 

PS.: In meinem Aufsatz "Die neue Schuleingangsphase in NRW - ein schulministerielles Experiment an und mit Grundschulkindern"  (erschienen in der Lehrerzeitschrift „Schule heute“, Nr.5, 2005.) bedachte ich die US-amerikanische Initiative „No Child Left Behind“ noch mit viel Lob. Die Lektüre des Artikels "Textbook Case - Billions for an Inside Game on Reading" in der „Washington Post“ vom 01.10.2006 (Michael Grunwald) sowie weiterer Veröffentlichungen - auch von Seiten der Wissenschaft - machte jedoch die Revision meiner damaligen Position zwingend erforderlich.

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