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Anlagen zu den Elternbriefen

Anlagen zu Elternbrief Nr. 1
Anlagen zu Elternbrief Nr. 2
Anlagen zu Elternbrief Nr. 3
Anlagen zu Elternbrief Nr. 4



 Anlagen zu Elternbrief Nr. 1

Die Ergebnisse der auf zwei Jahre angelegten Marburger Studie (2002-2004)

So viele Kinder mit LRS-Risiko (=Lese-Rechtschreib-Schwäche) gab es nach 1 bzw. 2 Schuljahren in den insgesamt drei Testgruppen*:

Rechtschreiben

 

Nach Klasse 1 hat der Unterricht mit der Methode Sommer-Stumpenhorst 16% rechtschreibschwache Kinder produziert, nach Klasse 2 steigt die Zahl der geschädigten Kinder auf dramatische 23% an. Bei einem Unterricht mit der Fibel liegt die Zahl der rechtschreibschwachen Kinder nach Klasse 1 bei 6%, nach der Klasse 2 bei 5%. Die Anzahl der schlechten Rechtschreiber ist bei Kindern, die nach der Methode Sommer-Stumpenhorst unterrichtet wurden, nahezu 5 mal so hoch wie bei Kindern, die nach einer Fibel unterrichtet wurden.

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Lesen



Nach Klasse 1 liegt in der Sommer-Stumpenhorst-Gruppe die Zahl der leseschwachen Kinder bei 15%, nach Klasse 2 bei 10%, in der Fibelgruppe liegt die Zahl der leseschwachen Kinder nach Klasse 1 bei 4%, nach Klasse 2 bei 3%.



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Außergewöhnlich sind die Ergebnisse aber auch deshalb, weil sogar die Kontrollgruppe noch besser abgeschnitten hat als die Gruppe "Rechtschreibwerkstatt", die nach Sommer-Stumpenhorst unterrichtet wurde. Für die Lehrer in der Kontrollgruppe hatten die Anweisungen geheißen: "Arbeiten Sie mit den Materialien, die Sie bevorzugen!"

 

*Die Kontrollgruppe arbeitete mit den unterschiedlichsten Materialien;

*RS-Werkstatt = Rechtschreibwerkstatt

 

 

Im Übrigen scheint das nicht immer viel zu besagen, wenn Leistungen in Sommer-Stumpenhorst-Gruppen in der ersten Klasse hoch bewertet werden. Hier ein Auszug aus dem Ergebnisbericht der Marburger Studie:

 

RSW =  Rechtschreibwerkstatt = Sommer-Stumpenhorst-Gruppen

 

Betrifft die Rechtschreibung:

"Die Konzeptgruppen unterscheiden sich in erster Linie durch den Abstand zwischen den Kindern mit mittlerem und geringem Risiko. Insbesondere in der RSW-Gruppe haben die Kinder mit geringem Risiko einen vergleichsweise ungünstigen Verlauf und erreichen am Ende der zweiten Klasse die gleichen mittleren RST-Werte wie die Kinder mit mittlerem Risiko."

Jahrmarktgeschrei

Ist es atemberaubende Maßlosigkeit oder Baustein eines raffinierten Marketings - in seiner Schrift "Richtig Schreiben lernen von Anfang an" (Verlag Cornelsen, Berlin 2001) verkündet Norbert Sommer-Stumpenhorst den deutschen Grundschullehrern/-lehrerinnen die frohe Botschaft von der Wirksamkeit seiner Methode "Rechtschreibwerkstatt" so: "Die Auswertungen der Lernstandskontrollen und die Arbeitsergebnisse zeigen, dass bei dieser Vorgehensweise alle Kinder einer Klasse zu Lernergebnissen kommen, die deutlich über den Anforderungen der Lehrpläne liegen." Solche Lernergebnisse gab es indes in Wirklichkeit noch nie, und sie werden auch Utopie bleiben auf alle Zeiten! Das gelingt mit der Methode Sommer-Stumpenhorst, wie die Studie zeigt, nicht einmal annähernd nach den Klassen 1 und 2.


 Anlagen zu Elternbrief Nr. 2

So wurde "Sommer-Stumpenhorst" in die nordrhein-westfälischen Grundschulen lanciert

Zigtausende von Kindern als Versuchskaninchen: Die Unterrichtskonzepte von Urbanek und Sommer-Stumpenhorst gehen von der Idee aus, dass sich Kinder das Lesen und Schreiben selber beibringen können.

33


 

Neue Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW

Fach Deutsch: die Mitglieder der Lehrplankommission (Quelle: Internet/learn:line Landesinstitut Soest)

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Auszug aus Sommer-Stumpenhorsts Gästebuch

- Nachricht von Urbanek an Sommer-Stumpenhorst (06. 09.2000 !!!) -



Name: (Name entfernt, Anm. des Autors der Homepage)
Email: (Adresse entfernt, Anm. des Autors der Homepage)

Datum: Donnerstag, 7 September, 2000 um 13:21:02
Kommentar:

Hallo Norbert! Ein gewaltiges Stück Arbeit, was Du jetzt im Internet präsentierst. Ich weiß auch, wieviel Arbeit noch zu tun ist. Aber es lohnt sich! Glückwunsch! (Name entfernt, Anm. des Autors der Homepage)


Name: Rüdiger Urbanek

Datum: Mittwoch, 6 September, 2000 um 09:23:34
Kommentar:

Lieber Norbert, bei der Darstellung der Sprachentwicklung solltest du unbedingt die Bedeutung der positven Rückmeldung durch Eltern oder andere Personen aufnehmen. Sonst, weiter so! Rüdiger


Name: Rüdiger Urbanek
Email: ruediger.urbanek@mail.lsw.nrw.de

Datum: Mittwoch, 6 September, 2000 um 09:06:09
Kommentar:

Lieber Norbert, das ganze ist sehr vielversprechend. Ich erkenne vieles wieder, was wir schon in "Lehse-Rächtschreipschirrichkeitn" dargelegt haben. Um den Link vom learn-line aus werde ich mich bemühen. Rüdiger



 

Sommer-Stumpenhorst-Präsenz auch bei learn:line/Land NRW

learnline 





Der bildungspolitische Sprecher der CDU wirbt vor dem Landtag NRW für die Methode Sommer-Stumpenhorst




Landtag


Plenarprotokoll

Nordrhein-Westfalen

13/90

13.Wahlperiode

15.05.2003

 


90. Sitzung

Auszug aus dem Protokoll!

 

Düsseldorf, Donnerstag, 15. Mai 2003

 

 

Mitteilungen des Präsidenten



Vizepräsident Jan Söffing: Vielen Dank, Frau Ministerin.   Für die CDU-Fraktion hat jetzt Herr Kollege Recker das Wort.

Bernhard Recker*) (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Über eine Million Analphabeten in Nordrhein-Westfalen sind ein Skandal. Das sind Schicksale, die wehtun. Wir müssen uns gemeinsam auf den Weg machen, hier schnellstens Abhilfe zu schaffen.

Nur: Ergebnis der Anfrage der CDU ist doch, dass in der Antwort der Landesregierung weniger auf bestehende Maßnahmen hingewiesen wird als auf solche, die in der Entwicklung sind. Fakt ist auch:

Seite 9072

Es gibt keine Beratungsnetzwerke für Analphabeten und keine besonderen Beratungsstellen. Es gibt kein präventives Gesamtkonzept.

Frau Ministerin, es ist gewiss wichtig für die Zukunft, Modelle zu entwickeln und Maßnahmen zu ergreifen, die das Schicksal Analphabetismus verhindern bzw. es reduzieren. Doch es wäre unverantwortlich, die jetzt Betroffenen außer Acht zu lassen und ihnen keinerlei Perspektive zu bieten.

Meine Damen und Herren, gerade die aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie machen deutlich, wie brisant die aktuelle Situation ist. Es besteht die Gefahr, dass sich die Zahl der Analphabeten durchaus vergrößert. Wenn 30 % der 15-Jährigen nicht lesen und schreiben können, so besteht hier zukünftig ein Gefahrenpotenzial, auf das wir eine Antwort geben müssen.

Die CDU hat sich in einer Arbeitskreis-Klausurtagung intensiv mit der Thematik beschäftigt, sie hat mit Experten diskutiert und auch nach Lösungswegen gesucht. Wir sind gern bereit, diese Ergebnisse in die weitere Diskussion einzubringen   nur einige wenige Vorschläge, die aus unserer Sicht kurzfristig umgesetzt werden könnten, gerade nach den Gesprächen mit Betroffenen und Experten.

Ein Hauptgrund für die aktuelle Situation ist die mangelnde Diagnosefähigkeit in den Schulen. Die Probleme bei den Kindern werden dadurch nicht rechtzeitig erkannt. Die Lehrer sollten umgehend so ausgebildet werden, dass sie schulformbezogen und praxisnah über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. In der Grundschule brauchen Lehrer andere Qualitäten als in der Sekundarstufe I einer Gesamt- oder Realschule. Bitte nehmen Sie das doch endlich zur Kenntnis.

(Beifall bei einzelnen Abgeordneten der CDU)

Und noch ein Weiteres: Besondere Leistungen bringen hier die Schulpsychologen. Wir hatten Experten eingeladen, die hervorragende Beispiele vorgetragen haben, an dieses Problem heranzugehen. Das Programm "Alphabetisierungskonzept" von Herrn Sommer-Stumpenhorst beispielsweise wird in Hessen umgesetzt und nicht hier in Nordrhein-Westfalen, meine Damen und Herren!

Zu dieser Thematik hatten Sie in Aussicht gestellt, das Verhältnis der Schulpsychologen auf 1 : 5.000 zu erhöhen. In der Realität sind es 1 : 35.000. Auch hierin liegt eindeutig ein Versagen der Landesregierung.

(Widerspruch bei der SPD)

Was den Ausbau von Ganztagsschulen angeht, brauchen wir, gerade unter dem Aspekt "Mehr Zeit für Kinder" doch die Möglichkeit, Bildungsdefizite abzubauen und individuelle Förderung zu ermöglichen. Das schaffen wir nicht mit einer reinen Verlängerung von Betreuungsmaßnahmen.

Wir können die 15-Jährigen, von denen 30 % durchs Sieb gefallen sind, nicht außen vor lassen. Wir haben hier die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, zu retten, was noch zu retten ist.

(Beifall bei einzelnen Abgeordneten der CDU)

Darum müssen wir im Besonderen den Hauptschulen die Möglichkeit geben, mehr Zeit zu haben, Defizite abzubauen, um diesen jungen Menschen ein Stück Perspektive mit auf ihren Weg zu geben.

Meine Damen und Herren, wir sind in der Pflicht, nicht nur für die Zukunft Modelle zu entwickeln, …

Vizepräsident Jan Söffing: Herr Kollege, ich darf Sie bitten, zum Schluss zu kommen.

Bernhard Recker*) (CDU): … sondern gerade die aktuell Betroffenen haben Anspruch auf unsere Unterstützung.

Ich möchte eine Bitte an die Regierung äußern: Herr Minister, wir sollten auf die Bundesanstalt für Arbeit hinwirken. Von ihr wurden bisher z. B. im Bereich Computer ausschließlich Maßnahmen angeboten, allerdings keine Bildungsangebote gemacht. Ich frage mich: Was nützen die angebotenen Computerkurse, wenn man nicht in der Lage ist zu lesen und zu schreiben? Dies ist eines der Probleme, mit denen sich gerade eine Gruppe beschäftigt. Wir müssen uns auf den Weg machen, um zu einer Änderung zu kommen   Vielen Dank.

(Beifall bei der CDU)

 

Auszüge aus einer Werbeseite für "Tinto" (Quelle unbekannt):



Zur flexiblen Schuleingangsphase:

Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen stehen vor einschneidenden Veränderungen. Die Einführung der Schuleingangsphase an allen Grundschulen des Landes zum 1.8.2005 wirft viele Fragen auf, denn mit diesem Reformprojekt sind zahlreiche strukturelle, pädagogische und organisatorische Veränderungen verbunden.

Hinter der Idee der Schuleingangsphase steht die Beobachtung, dass Kinder, die schulpflichtig werden, mit ganz unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Schule kommen. Neben Kindern, die bei der Einschulung schon lesen und schreiben sowie im Zahlenraum bis 20 oder darüber hinaus rechnen können, finden sich Kinder, die keine oder nicht hinreichende deutsche Sprachkenntnisse haben.

Zum Konzept "Tinto" für die jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase:

 

TINTO ist ein Erstlesekonzept für das Lesen -und Schreibenlernen im offenen Anfangsunterricht entwickelt von Rüdiger Urbanek, das "Offenheit mit System" möglich macht. Grundlage der Materialien in der Lehrwerksreihe ist die Idee, dass Kinder sich den Weg in die Schriftsprache weitgehend selbstständig erarbeiten können.

Über die Materialien, die miteinander korrespondieren, ohne starr aufeinander aufzubauen, werden den Kindern individuelle Lernangebote gemacht. Je nach Leistungsstand, Motivation und (wachsendem) Vertrauen können sie selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie die Angebote nutzen wollen.

TINTO ermöglicht Kindern entdeckendes Lernen und bietet offene Themen zum Lesen -und Schreibenlernen, die an den Sachunterricht anknüpfen. Die freie Kombinierbarkeit der Materialien macht eine prozessorientierte Förderung leistungsstarker und leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler möglich. Der klar strukturierte Aufbau ermöglicht den Kindern sehr schnell, selbstständig mit den Materialien zu arbeiten, und den Lehrkräften jederzeit den Überblick zu behalten. Deshalb bieten sich diese Materialien besonders für den Einsatz in der jahrgangsübergreifenden Schuleingangsphase an.

Zu den Materialien:

In engem Zusammenhang mit dem Buchstabenhaus steht das Buchstabenheft: Zu jedem einzelnen Buchstaben sind Übungen zur visuellen und auditiven Analyse sowie eine Seite Schreibtraining zusammengestellt. Da das Buchstabenheft als Ordner (DIN A5) angelegt ist, können die Kinder auch hier die Reihenfolge, in der die Buchstaben bearbeitet werden, selbst bestimmen. Arbeitsanweisungen werden über immer wiederkehrende Symbole gegeben, sodass auch leseschwächere Kinder vollkommen selbstständig mit dem Buchstabenheft arbeiten können.

 

 



Wissenschaft in der Knechtschaft wirtschaftlicher Interessen?



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Wer hat die ILSU Studie wirklich in Auftrag gegeben?

- 2 Versionen -

I. Version

Prof. Glowallas Seite zu Beginn der Giessener Studie in 2004:

Auftraggeber ist das Kultusministerium Hessen

Innovationen im Lese- und Schreibunterricht (ILSU)

 


Webangebot für alle Projektbeteiligten

http://www.iim.uni-giessen.de/lehre/ws200405/ILSU/

 

Beschreibung

Eine wichtige Aufgabe der Grundschule besteht darin, allen Mädchen und Jungen Grundkenntnisse, Grundfähigkeiten und Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken des Lesens und Schreibens zu vermitteln.
In dem Modellprojekt des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis soll erprobt werden, inwieweit es durch das stark binnendifferenzierende Konzept der Rechtschreibwerkstatt von Dipl.-Psych. Norbert Sommer-Stumpenhorst gelingt, bei den Schülerinnen und Schülern ein so hohes Maß an Schriftsprachkompetenz zu entwickeln, dass im Vergleich zu Klassen mit herkömmlichem Unterricht deutlich weniger oder gar keine Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten mehr auftreten.
Ferner soll überprüft werden, inwieweit Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Sekundarstufe I (5. und 6. Klasse) von diesem Konzept stärker profitieren als Schülerinnen und Schüler, die in einschlägigen Förderkursen unterrichtet werden. Solche Förderkurse werden für eine kleine Gruppe von Kindern eingerichtet, die aufgrund der „Verordnung über die Leistungsfeststellung und die Leistungsbewertung bei Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben“ (22.10.1985, ABl. 1/96) gefördert werden. Die Förderung nach der Rechtschreibwerkstatt erfolgt hingegen im Klassenverband.
Unter Federführung von Professor Glowalla, Leiter der Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM), werden Fortbildungen zu den Konzepten und Methoden der Rechtschreibwerkstatt in Form von Präsenzveranstaltungen und begleitenden E-Learning-Angeboten durchgeführt. Diese Art der kombinierten Weiterbildung hat sich bereits in anderen Zusammenhängen als überaus effizient erwiesen und garantiert eine hohe Qualität der Fortbildungsmaßnahmen. Die konkreten Ziele des Modellprojekte "Innovationen im Lese- und Schreibunterricht" (ILSU) lauten zusammengefasst:

 

Ansprechpartner bei der Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM):

Prof. Dr. Ulrich Glowalla (Leitung)

Dipl.-Psych. Silke Schmidt (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dipl.-Psych. Sascha Görlich  (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Partner im Modellprojekt "Innovationen im Lese- und Schreibunterricht" (ILSU):


Staatliches Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis

  • Heinz Kipp (Leiter)

  • Dipl.-Psych. Christa-Maria Thron (Projektleitung im Staatlichen Schulamt)

  • Regina Krause-Gäth (Lehrerin)

  • Uschi Major (Lehrerin)

  • Christine Rospert-McFie (Lehrerin)

 

 

Das Modellprojekt ILSU wird gefördert im Rahmen des Modellversuchs "Lesen, Schreiben und Rechnen für Alle"

Auftraggeber:
 

Hessisches Kultusministerium,
Staatsministerin Karin Wolff


   


   

II. Version nach Veröffentlichung des Artikels in der Frankfurter Rundschau

Glowallas Seite zur Giessener Studie nach dem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 09.07. 2005:

Nachdem das Hessische Kultusministerium die Studie ILSU nicht in Auftrag gegeben haben will, wird über Nacht das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis unter Schulamtsdirektor Heinz Kipp Auftraggeber der Studie.



Innovationen im Lese- und Schreibunterricht (ILSU)

 


Webangebot für alle Projektbeteiligten

http://www.iim.uni-giessen.de/lehre/ws200405/ILSU/

 

Beschreibung

Eine wichtige Aufgabe der Grundschule besteht darin, allen Mädchen und Jungen Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken des Lesens und Schreibens zu vermitteln.
In der Modellregion des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis soll erprobt werden, inwieweit es durch ein stark binnendifferenzierendes Konzept für den Rechtschreibunterricht gelingt, bei den Schülerinnen und Schülern ein so hohes Maß an Schriftsprachkompetenz zu entwickeln, dass weniger Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten auftreten.
Ferner soll überprüft werden, inwieweit auch Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Sekundarstufe I (5. und 6. Klasse) von einer binnendifferenzierten Förderung im Klassenverband profitieren.
Ziel des Modellprojekts "Innovationen im Lese- und Schreibunterricht" (ILSU) ist der Aufbau eines regionalen Netzwerkes zur binnendifferenzierenden Förderung der Schriftsprachkompetenz von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1 bis 6.

Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis hat Prof. Dr. Ulrich Glowalla, Leiter der Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM), mit der wissenschaftlichen Begleitforschung im Rahmen des Projekts beauftragt.


Ansprechpartner bei der Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM):

Prof. Dr. Ulrich Glowalla (Leitung der Forschungsgruppe)

Dipl.-Psych. Silke Schmidt (Projektmitarbeiterin)

Dipl.-Psych. Sascha Görlich (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

 

Auftraggeber der wissenschaftlichen Begleitforschung im Modellprojekt "Innovationen im Lese- und Schreibunterricht" (ILSU):


Staatliches Schulamt
für den Landkreis Gießen
und den Vogelsbergkreis

 

 

Die Modellregion Gießen/ Vogelsbergkreis wird vom Hessischen Kultusministerium gefördert.



Wissenschaft in der Knechtschaft wirtschaftlicher Interessen?

Zum Sommer-Semester 2005 veranstaltet Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Glowalla ein Seminar zum Lese- und Rechtschreibunterricht - es geht um ein "bewährtes Konzept zum Erwerb von Rechtschreibkompetenz" -

Allgemeines

Seminar: Lese- und Rechtschreibunterricht

Leitung:  Prof. Dr. Ulrich Glowalla

Zielgruppe: Lehramtsstudierende (insbesondere L1 und L5, als Vertiefung zum Bereich Instruktionspsychologie für Lehramtsstudierende)

Voraussetzung zur Teilnahme: Erfolgreiche Teilnahme an der Klausur zur Instruktionspsychologie für Lehramtsstudierende

Ort& Zeit: Philosophikum I, Haus C, Raum 27, Mi 10.00 - 12.00 Uhr

Ziel der Veranstaltung:

 
In dem Seminar werden ein bewährtes Konzept zum Erwerb von Rechtschreibkompetenz sowie die Grundlagen des Leselernprozesses vorgestellt. Das Konzept heißt Rechtschreibwerkstatt und versteht den Prozess des Erlernens der korrekten Rechtschreibung als Konstruktions- und qualitativen Entwicklungsprozess. Das Ziel der Methode besteht darin, den individuellen Lernprozess von der Privatschreibung eines Kindes hin zur angemessenen Rechtschreibung zu begleiten und zu unterstützen. In dem Seminar werden das Konzept der Rechtschreibwerkstatt und seine theoretischen Grundlagen vorgestellt sowie die konkrete Unterrichtsgestaltung behandelt. Darüber hinaus werden die kognitiven Grundlagen des Leseprozesses analysiert. Schließlich wird die Gestaltung des Lese- und Schreibunterrichts nach verschiedenen Methoden erläutert und diskutiert.

Scheinkriterien: Neben der Beantwortung von Kontrollfragen besteht das zentrale Scheinkriterium in der aktiven Mitarbeit in dem Seminar. Hierzu gehört die Gestaltung einer Seminarsitzung einschließlich Dokumentation. Diese Dokumentation muss jeweils 14 Tage nach Ihrer Seminarsitzung eingereicht werden. Alle Dokumentationen werden nach ihrer Abnahme sukzessive in unserem Webangebot für alle Seminarteilnehmer frei geschaltet. Die Dokumentationen der beiden letzten Sitzungen müssen bis spätestens 10.07. abgegeben werden! Außerdem ist die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen erforderlich (maximal 2 Fehltermine). 

Hinweis: Um Zugriff auf die Veranstaltungsunterlagen zu erhalten und an unserem Newsletter- und Diskussionsforums-Service teilzuhaben, müssen Sie sich auf der IIM Website online anmelden. Das geht nach Maßgabe freier Plätze bis zum Ende der ersten Semesterwoche (15. April einschließlich). Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie Zugriff auf den detaillierten Zeitplan sowie weitere Informationsangebote. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie das Seminar tatsächlich besuchen möchten!

Bitte beachten Sie, dass Studierende, die bereits eine Lehrveranstaltung der Forschungsgruppe Instruktion und Interaktive Medien (IIM) besucht haben, sich nicht erneut registrieren müssen bzw. können. Sie loggen sich einfach mit Ihrer Matrikelnummer und Ihrem Passwort in unserem Online-Sekretariat ein und belegen online die gewünschte Lehrveranstaltung. Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, finden Sie Hilfe in unserer FAQ-Liste.


Werbung auf der Homepage der Lerndesign GmbH


Die Materialien der Lerndesign GmbH werden über Sommer-Stumpenhorsts Collishop vertrieben


lernx 




Weil sich mit Angeboten zum E-Learning keine Geschäfte machen lassen, soll offenbar über die Methode Sommer-Stumpenhorst das E-Learning wenigstens in Grundschulen eingeführt werden – ausgerechnet zuerst in 1. und 2. Klassen. Geht es Prof. Glowalla in erster Linie um die Geschäfte seiner Frau Gudrun, der Geschäftsführerin der Lerndesign GmbH?

 

Prof . Dr. Glowalla über die schlechten Perspektiven des E-Learning (zu finden im Internet)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ulrich Glowalla

Justus-Liebig-Universität Gießen

Erfolgsfaktoren von E-Learning in der Aus- und Weiterbildung

Abstract

In den vergangenen zehn Jahren sind weltweit für viele Disziplinen E-Learning Angebote entwickelt worden. Dieser Entwicklungsschub steht in engem Zusammenhang mit den verschiedensten Förderprogrammen. Trotz dieser globalen Kraftanstrengung muss man nüchtern konstatieren, dass sich E-Learning bislang nur in den wenigsten Fällen zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor der jeweiligen Bildungsinstitution entwickelt hat. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass viele Förderprogramme bereits ausgelaufen sind bzw. in Kürze auslaufen werden, steht zu befürchten, dass es E-Learning Entwicklungen ähnlich ergehen wird wie vielen vorherigen lerntechnologischen Innovationen: von anfänglich großer Euphorie über vielfältige Anstrengungen hin zur institutionellen Bedeutungslosigkeit.

.....


Sollten etwa Spuren verwischt werden? Bei Sascha Görlich wird nach Erscheinen des Artikels der Frankfurter Rundschau eine entlarvende Eintragung verändert, das Datum jedoch bleibt erhalten!


I. Die Version vor Erscheinen des Artikels:

Erledigt!

Professor Glowallas engster Mitarbeiter, der Diplompsychologe Sascha Görlich, hat jetzt seine Konsequenzen gezogen. Er ist ganz in die Dienste Sommer-Stumpenhorsts getreten:

Die Rolle Görlichs hat jetzt die Diplom-Psychologin Silke Schmidt übernommen: Sie arbeitet für die Universität Gießen (Silke.Schmidt@psychol.uni-giessen.de) und für Sommer-Stumpenhorsts Rechtschreibwerkstatt (Forum) (Siehe Anlage!).


 

II. Die Version nach Erscheinen des Artikels:

Erledigt!

Professor Glowallas engster Mitarbeiter, der Diplompsychologe Sascha Görlich, hat jetzt seine Konsequenzen gezogen. Er ist ganz in die Dienste Sommer-Stumpenhorsts getreten:

 

Die Rolle Görlichs hat jetzt die Diplom-Psychologin Silke Schmidt übernommen: Sie arbeitet für die Universität Gießen (Silke.Schmidt@psychol.uni-giessen.de) und für Sommer-Stumpenhorsts Rechtschreibwerkstatt (Forum) (Siehe Anlage!).


Die Dienste des Sascha Görlich: Sascha Görlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Glowalla, arbeitet über das Forum der „Rechtsschreibwerkstatt“ gleichzeitig auch für Sommer-Stumpenhorsts Collishop und in softwaretechnischen Fragen für die „Lerndesign GmbH“ der Ehefrau Prof. Glowallas.


Auszüge aus dem Offenen Forum der Rechtschreibwerkstatt (Diese Eintragungen sind auch zu finden unter > http://forum.rechtschreibwerkstatt.de/apboard/main.php):

 

Erledigt!

Professor Glowallas engster Mitarbeiter, der Diplompsychologe Sascha Görlich, hat jetzt seine Konsequenzen gezogen. Er ist ganz in die Dienste Sommer-Stumpenhorsts getreten:


Die Rolle Görlichs hat jetzt die Diplom-Psychologin Silke Schmidt übernommen: Sie arbeitet für die Universität Gießen (Silke.Schmidt@psychol.uni-giessen.de) und für Sommer-Stumpenhorsts Rechtschreibwerkstatt (Forum) (Siehe Anlage!). Ein Teil der Dokumentation zum Fall "Sascha Görlich" konnte daher von dieser Seite entfernt werden, ist aber weiterhin beim Autor dieser Homepage verfügbar. 

saschagfortbildung 

Januar 2006 – aktuell:

 

Professor Glowallas engster Mitarbeiter, der Diplompsychologe Sascha Görlich, hat jetzt seine Konsequenzen gezogen. Er ist ganz in die Dienste Sommer-Stumpenhorsts getreten:

Die Rolle Görlichs hat jetzt die Diplom-Psychologin Silke Schmidt übernommen: Sie arbeitet für die Universität Gießen (Silke.Schmidt@psychol.uni-giessen.de) und für Sommer-Stumpenhorsts Rechtschreibwerkstatt (Forum) (Siehe Anlage!). Ein Teil der Dokumentation zum Fall "Sascha Görlich" konnte daher von dieser Seite entfernt werden, ist aber weiterhin beim Autor dieser Homepage verfügbar. 

 

 Anlagen zu Elternbrief Nr. 3


Zur Diagnosefähigkeit von Lehrerinnen und Lehrern
Ursachen für Rechtschreibschreibschwierigkeiten/-störungen
Was Ihre Kinder eigentlich nach Klasse 2 in Lesen und Schreiben können sollten

 Anlagen zu Elternbrief Nr. 4

Materialien zur Zulassung und Einführung von Lernmitteln